Beschreibung
Gibson Les Paul 1956 Gold Top VOS Customshop gebraucht Baujahr 2006/2007 – die P90-Les Paul, die keiner je vergisst, wenn er sie einmal gespielt hat
1956 war das Jahr, in dem Gibson die Les Paul auf ihrem klanglich überzeugendsten Stand hatte – bevor die Humbucker kamen, bevor das Design kompromittiert wurde, bevor alles, was später eine „Les Paul“ ausmachte, sich veränderte. Der Mahagoni-Körper mit der Ahorndecke. Zwei P90 Soapbar-Pickups. Eine einfache Elektronik mit Paper-in-Oil-Kondensatoren. Ein Hals, der in der Handfläche liegt.
Der Gibson Custom Shop hat sich seit Jahrzehnten damit beschäftigt, genau dieses Instrument zu rekonstruieren. Diese Gibson Custom Shop 1956 Les Paul Goldtop VOS, Baujahr 2006 oder 2007, ist eines der Ergebnisse dieser Arbeit. Mit Amber P90 Boutique-Pickups verbaut (ca. 378 Euro Wert) – und den originalen Gibson Custom Shop P90s beiliegend. Nahezu makellos. Alle Papiere, Hangtags, Custom Shop Case. 5.149 Euro. Sofort verfügbar bei LKG Guitars.
1956 und die Goldtop – warum dieses Jahr so wichtig ist
Die Les Paul erschien 1952. In den ersten Jahren wurde sie stetig weiterentwickelt. Der Trapez-Tailpiece wich dem Tune-O-Matic-Bridge-System. Die Hälse wurden überarbeitet. Die Elektronik verfeinert. 1956 war – für viele Historiker und Sammler – der Punkt, an dem all diese Entwicklungen in einem kohärenten Instrument zusammenkamen.
Zwei Custom Soapbar P90-Pickups. Mahagoni-Korpus. Gewölbte Ahorndecke, zweiteilig. Einteiliger Mahagoni-Hals im ’50s Rounded Medium C-Shape. ABR-1 Tune-O-Matic Bridge. Kluson Single-Ring Single-Line-Mechaniken. Das war 1956.
Und dann kamen die Humbucker. Ab 1957 begann Gibson mit dem Einbau von Seth Lovers neuen PAF-Humbuckern. Die Welt der Les Paul teilte sich seither in zwei Lager: die P90-Spieler und die Humbucker-Spieler. Diese Gitarre gehört zum ersten Lager – und gibt demjenigen, der weiß, was ein P90 klanglich bedeutet, genau das, was er sucht.
VOS – Vintage Original Spec und was das konkret bedeutet
VOS steht für Vintage Original Spec – Gibsons Bezeichnung für die historisch korrekteste Custom-Shop-Fertigung, die das Werk produziert. Was das in der Praxis bedeutet:
- Nitrocellulose-Finish im historisch korrekten Look – kein Polyester-Hochglanzlack, sondern ein dünner Nitrolack, der mit dem Holz atmet und schwingt
- Authentisches Aging der Hardware im VOS-Stil – die Nickel-Hardware ist leicht oxidiert, wie bei einem gut gepflegten Instrument aus den 50ern, nicht poliert und neu
- Historisch korrekte Konstruktions-Details: Long Neck Tenon, Hot-Glue-Verbindung, Paper-in-Oil Kondensatoren, No-Wire ABR-1
- Celluloseacetat-Butyrat (CAB) Kunststoffteile – die exakt gleiche Zusammensetzung wie die Originale aus den 50ern, nicht modernes ABS-Plastik
Kurz: Diese Gitarre klingt, riecht und spielt sich wie eine ’56er Goldtop. Nicht wie ein Instrument, das so aussehen soll wie eine. Das ist der Unterschied zwischen VOS und dem Rest.
Das Upgrade: Amber P90 Boutique-Pickups
Der Vorbesitzer hat dieser Gitarre etwas hinzugefügt, das den klanglichen Charakter deutlich aufwertet: zwei Amber P90 Boutique-Pickups – handgewickelte Soapbar-Tonabnehmer vom deutschen Boutique-Pickup-Wickler Amber, Wert ca. 378 Euro.
Wer Amber kennt, weiß, was das bedeutet: organischer, dynamischer P90-Ton mit einem Nuancenreichtum, den die Gibson Custom-Shop-Serienwicklungen in dieser Tiefe selten erreichen. Warmer, expressiver Halsklang. Direkter, bissiger Stegklang. Und in der Mittelposition des 3-Wege-Toggles eine klangliche Balance, die erklärt, warum P90-Les-Pauls bei Blues- und Rock-Spielern bis heute so begehrt sind.
Das Entscheidende: Die originalen Gibson Custom Shop P90-Pickups liegen bei. Wer die Amber-Wicklungen bevorzugt, behält sie. Wer das Instrument im historischen Originalzustand spielen oder sammeln möchte, tauscht zurück. Diese Gitarre erfüllt beide Anforderungen.
Long Neck Tenon – die beste Halsverbindung, die Gibson Custom Shop macht
Der Long Neck Tenon ist eine der wenigen Spezifikationen im Custom-Shop-Programm, über die Sammler und Techniker jahrelang diskutieren – nicht weil sie sich nicht einigen können, ob er klanglich relevant ist, sondern weil alle, die ihn gespielt haben, wissen, dass er es ist.
Ein Long Neck Tenon ist ein verlängerter Hals-Zapfen, der tiefer in den Korpus greift als bei Standardmodellen. Das bedeutet: mehr Holzkontakt zwischen Hals und Körper, bessere Schwingungsübertragung, mehr Sustain. Gibson Custom Shop verwendet den Long Neck Tenon mit Heißleim-Verbindung – exakt wie bei den originalen 50er-Instrumenten. Das Ergebnis ist eine Resonanz, die man beim Anspielen bereits ohne Verstärker spürt: Das Instrument „lebt“ in den Händen.
No-Wire ABR-1 und Aluminium Stopbar – Resonanz vor Masse
Die No-Wire ABR-1 Tune-O-Matic Bridge ist die historisch korrekte Variante der klassischen Gibson-Bridge: ohne Draht-Sicherung der Saitenreiter, wie bei den originalen 50er-Instrumenten. Saitenreiter ohne Draht übertragen Schwingungen direkter – eine Spezifikation, die in der Diskussion um Tone-Faktoren auf Gibson-Instrumenten konsistent als klanglich relevant beschrieben wird.
Der Aluminium Stopbar ist leichter als Zink-Druckguss und überträgt Schwingungen direkter. Zusammen mit dem Long Neck Tenon und dem VOS Nitrolack entsteht eine Konstruktion, bei der jede Entscheidung in eine Richtung geht: maximale Resonanz des Holzes, minimale Dämpfung durch Masse und schweres Material.
Paper-in-Oil Kondensatoren und CTS 500k Potis
Die Elektronik dieser Gitarre entspricht dem historischen Stand von 1956. Paper-in-Oil Kondensatoren haben einen anderen Klangcharakter als moderne Folienkondensatoren – sie rollen die Höhen beim Zurückdrehen des Tone-Potis auf eine Weise ab, die „musikalischer“ und „wärmer“ klingt als das moderne Äquivalent. CTS 500k Audio Taper Potis, Switchcraft 3-Wege-Toggle. Alles historisch korrekt, alles mit dem Ziel, den Klang eines Originals aus dem Jahr 1956 zu reproduzieren.
Zustand – nahezu makellos, mit einem dokumentierten Makel
Diese Goldtop stammt aus einem gepflegten Sammlerbestand und ist nahezu makellos. Der einzige dokumentierte Makel: ein kleiner runder Abdruck auf der Kopfplatte, laut Vorbesitzer entstanden beim Saitenaufziehen. Rein optisch, keinerlei Auswirkung auf Spielbarkeit oder Klang. Alle anderen Bereiche – Lackierung, Hardware, Elektronik, Griffbrett, Bünde – befinden sich in einem Zustand, der einem fast neuwertigen Instrument entspricht.
Alle Hangtags, das Gibson Custom Shop Certificate of Authenticity und das originale Custom Shop Case sind im Lieferumfang. Eine vollständigere Dokumentation ist auf dem Gebrauchtmarkt kaum möglich.
Rechtlicher Hinweis
Verkauf nach §25a UStG (Differenzbesteuerung) – keine Berechnung und kein Ausweis der Umsatzsteuer. 1 Jahr Gewährleistung. Rechnung inklusive.
Technische Daten
- Modell: Gibson Custom Shop 1956 Les Paul Goldtop VOS
- Baujahr: 2006 oder 2007
- Farbe: Double Gold (Goldtop)
- Finish: Nitrocellulose, VOS (Vintage Original Spec)
- Korpus: Einteiliger leichter Mahagoni-Korpus
- Decke: Zweiteilige gewölbte Ahorndecke
- Binding: Einlagiges Royalite-Binding
- Hals: Einteiliger Mahagoni-Hals, ’50s Rounded Medium C-Shape
- Halsverbindung: Long Neck Tenon, Set-Neck, Heißleim
- Griffbrett: Indischer Palisander, 12″ Radius
- Bünde: 22 Narrow/Tall Historic
- Sattel: Nylon, 1,687″ (ca. 42,85 mm)
- Mensur: 24,75″ (ca. 628 mm)
- Verbaut: Amber P90 Boutique-Pickups (Wert ca. 378 Euro)
- Beiliegend: Originale Gibson Custom Shop P90 Soapbar Pickups
- Elektronik: 2× Volume, 2× Tone (CTS 500k Audio Taper), Paper-in-Oil Kondensatoren
- Schalter: 3-Wege-Toggle (Switchcraft)
- Bridge: No-Wire ABR-1 Tune-O-Matic
- Tailpiece: Leichter Aluminium Stopbar
- Mechaniken: Kluson Single Line, Single Ring
- Hardware-Finish: Nickel, VOS-gealtert
- Zustand: Nahezu makellos – kleiner runder Abdruck auf Kopfplatte (Saitenaufziehen), sonst tadellos
- Lieferumfang: Gibson Custom Shop Case, Certificate of Authenticity, alle Hangtags, Original Gibson P90 Pickups
- Verkauf: §25a UStG – MwSt. nicht ausweisbar
- Preis: 5.149 Euro
Für wen ist diese Gitarre?
- Für Blues- und Classic-Rock-Spieler, die den charakteristischen P90-Ton einer ’56er Goldtop suchen – warm, bissig, dynamisch und unverwechselbar
- Für Sammler, die ein nahezu makelloses Gibson Custom Shop VOS Instrument mit vollständiger Dokumentation suchen – Certificate, alle Hangtags, Original Case
- Für Gitarristen, die Amber P90 Boutique-Pickups kennen und schätzen – und das Instrument sofort in Bestform erleben wollen, ohne selbst upgrades vorzunehmen
- Für alle, die den Long Neck Tenon, die No-Wire ABR-1 und die Paper-in-Oil Kondensatoren als klanglich relevante Spezifikationen verstehen – und wissen, warum VOS der Standard für historisch korrekte Gibson-Reissues ist
- Für alle, die verstehen: Original Gibson P90s liegen bei – dieses Instrument kann jederzeit in den perfekten Sammlerzustand zurückversetzt werden
Gebrauchte Gibson Custom Shop Instrumente bei LKG Guitars
LKG Guitars prüft jedes Instrument persönlich. Ludwig Klingelhöfer steht hinter jedem Instrument, das er verkauft.
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Kontakt: 0152 / 33688591
Häufige Fragen zur Gibson Custom Shop 1956 Les Paul Goldtop VOS (FAQ)
Was bedeutet VOS bei Gibson?
VOS steht für Vintage Original Spec – Gibsons historisch korrekteste Custom-Shop-Fertigung. Das umfasst Nitrocellulose-Finish, gealterte Nickel-Hardware, historisch korrekte Konstruktionsdetails wie Long Neck Tenon und Heißleim-Verbindung, Paper-in-Oil Kondensatoren, No-Wire ABR-1 Bridge und CAB-Kunststoffteile wie bei den Originalen aus den 50ern.
Was ist der Unterschied zwischen P90 und Humbucker?
P90 ist ein Singlecoil-Pickup im Soapbar-Format – direkter, mit mehr Biss und mehr Oberton-Offenheit als ein Humbucker, aber auch mit dem charakteristischen leichten Brummen eines Singlecoils. Humbucker sind ruhiger und wärmer. Die ’56er Goldtop-Ära gilt als die P90-Hochzeit der Les Paul – vor der Humbucker-Ära ab 1957.
Was sind Amber P90 Boutique-Pickups?
Handgewickelte P90 Soapbar-Pickups des deutschen Boutique-Herstellers Amber – ähnlich wie die Häussel-Pickups, die in Nik-Huber-Gitarren verbaut werden. Organischer, dynamischer Ton mit mehr Nuancenreichtum als Gibson-Serienwicklungen. Die Original-Gibson-Pickups liegen bei und können jederzeit zurückgebaut werden.
Was ist der Long Neck Tenon?
Ein verlängerter Hals-Zapfen, der tiefer in den Korpus greift als bei Standardmodellen. Mehr Holzkontakt, bessere Schwingungsübertragung, mehr Sustain. Historisch korrekt für 50er Gibson-Instrumente, im Custom Shop VOS-Programm konsequent umgesetzt.
Was ist die No-Wire ABR-1?
Die historisch korrekte Variante der ABR-1 Tune-O-Matic Bridge ohne Draht-Sicherung der Saitenreiter – wie bei den originalen 50er-Instrumenten. Direktere Schwingungsübertragung als bei der modernen Wire-Version.
Welcher Abdruck ist auf der Kopfplatte?
Ein kleiner runder Abdruck, entstanden laut Vorbesitzer beim Saitenaufziehen. Rein optisch, keinerlei Auswirkung auf Spielbarkeit oder Klang. Alle anderen Bereiche des Instruments sind tadellos.
Sofort verfügbar bei LKG Guitars | Gibson Custom Shop 1956 Les Paul Goldtop VOS | Baujahr 2006/2007 | Amber P90s verbaut, Original Pickups inklusive | Inkl. Case, COA & Hangtags | 5.149 € | §25a UStG | Kontakt: Ludwig Klingelhöfer, 0152 / 33688591





