Beschreibung
Burny John Sykes LPC – Made in Japan, Early 90s: die Black Beauty, die zeigt, warum MIJ-Replikas Kultstatus haben
Es gibt drei Namen, die in der Welt der japanischen Les-Paul-Replikas der 80er und 90er Jahre für sich selbst sprechen: Tokai, Greco – und Burny.
Burny ist die Gibson-Replika-Marke von Fernandes, gegründet 1969 in Japan. Seit 1975 baut Fernandes unter diesem Namen Les-Paul-Interpretationen, die unter Sammlern weltweit denselben Ruf genießen wie die Konkurrenz von Tokai und Greco – präzise, hochwertig verarbeitet, mit einer Holzauswahl und Liebe zum Detail, die viele Original-Gibsons derselben Ära in den Schatten stellt.
Diese Burny John Sykes LPC ist genau so ein Instrument. Eine Les Paul Custom in klassischem Black-Beauty-Finish, benannt nach John Sykes – dem Gitarristen von Thin Lizzy und Whitesnake, bekannt für seinen schweren, druckvollen Les-Paul-Custom-Ton. Anhand der Kopfplattendetails lässt sich das Baujahr auf die frühen 90er Jahre einordnen.

Selten, leicht, und alles andere als gewöhnlich
Burny John-Sykes-Modelle dieser Generation sind selten – auf dem internationalen Gebrauchtmarkt taucht ein gut erhaltenes Exemplar nicht regelmäßig auf. Und dieses hier hat ein Detail, das die Seltenheit noch unterstreicht: Es wiegt unter 4 kg.
Für eine Les Paul Custom mit Mahagoni-Korpus und Maple-Cap ist das außergewöhnlich leicht. Wer schon einmal eine schwere Original-Les-Paul-Custom drei Stunden lang auf der Bühne getragen hat, weiß, was dieser Unterschied auf der Schulter bedeutet – ohne dass dabei am vollen, satten Klangcharakter der Bauform gespart wird.
Die Black-Beauty-Optik – Block-Inlays, mehrlagige Bindung, kompromisslos verarbeitet
Das schwarze Hochglanz-Finish dieser Gitarre ist der klassische „Black Beauty“-Look, für den Les-Paul-Customs seit den 50ern bekannt sind. Die Block-Inlays auf dem dunklen Griffbrett, die durchgängige, mehrlagige cremefarbene Bindung an Body und Hals und das Mirror-Pickguard – all das sind Details, die zeigen, dass Burny bei diesem Modell nicht gespart hat. Die Kopfplatte trägt das charakteristische Burny-Logo mit dem Diamant-Inlay, eingebettet in dunkles Furnier.
Verarbeitungsqualität, die man in dieser Preisklasse oft vermisst, ist hier Standard.
Alles upgegraded – diese Gitarre hat eine zweite Geschichte
Diese Burny ist mehr als nur ein originalgetreues Vintage-Instrument. Sie wurde im Laufe ihres Lebens konsequent aufgewertet – mit Komponenten, die in der Boutique- und Vintage-Gitarrenwelt für sich selbst sprechen:
- Steg-Pickup: ein früher, in Japan gewickelter Seymour Duncan („MJ wound“) – aus der Ära, bevor Duncan die Produktion vollständig in die USA verlagerte. Diese frühen MJ-Pickups gelten unter Kennern als eigenständige, gesuchte Klangkomponenten
- Hals-Pickup: ein original Gibson 496R „Hot Ceramic“ – ein hochwertiger Hochleistungs-Humbucker mit Keramikmagnet, eingeführt von Gibson in den 70er Jahren speziell für die Hals-Position. Vierleiter-Verkabelung für Serien-, Parallel- oder Coil-Split-Betrieb, komplett wachsgetränkt gegen Mikrofonie
- CTS Potentiometer – der Branchenstandard für verlässliche, hochwertige Regelwege
- Braided Wire – geflochtene, abgeschirmte Verkabelung, wie sie in den besten Vintage-Instrumenten verwendet wurde
- Grover Tuner – stimmstabile, verlässliche Mechaniken, ein bewährter Klassiker
- Aluminium Stop-Tailpiece – leichter als die üblichen Zink-Varianten, mit eigenem klanglichen Charakter
Diese Kombination ist keine zufällige Zusammenstellung. Das ist die Handschrift eines Vorbesitzers, der genau wusste, was er wollte – und der diese Gitarre mit Komponenten ausgestattet hat, die ihren Charakter weiter geschärft haben, statt ihn zu verwässern.
Der Sound, den der Name erahnen lässt
Ein original Gibson 496R am Hals und ein früher MJ-Duncan am Steg – das ist eine Pickup-Kombination, die auf klare Definition und kontrollierten Punch setzt. Der 496R liefert genau das, wofür Gibson ihn entwickelt hat: ein höheres Output-Niveau mit erstaunlicher Klarheit – mehr Höhen und Definition, ohne dabei zu vermatschen. Leads bekommen eine bissige, bluesige Kante mit langem Sustain und ausgeprägten Obertönen, selbst bei tiefer gestimmten Saiten.
In Kombination mit dem leichten, resonanten Korpus dieser Gitarre und dem Aluminium-Tailpiece entsteht ein Ton, der genau das einlöst, was der Name John Sykes verspricht: schwer, druckvoll, mit Sustain, das nicht aufhören will.
Zustand: top – spielt sich wie Butter
Diese Gitarre befindet sich in einem hervorragenden Gesamtzustand. Sie spielt sich butterweich, mit einer Saitenlage und einem Setup, das sofort überzeugt. Keine strukturellen Mängel, keine versteckten Probleme – ein Instrument, das bereit ist, sofort gespielt zu werden.
Rechtlicher Hinweis
Verkauf nach §25a UStG (Differenzbesteuerung) – keine Berechnung und kein Ausweis der Umsatzsteuer. 1 Jahr Gewährleistung. Rechnung inklusive.
Technische Daten
- Modell: Burny John Sykes LPC (Les Paul Custom)
- Herkunft: Made in Japan (Fernandes)
- Baujahr: Early 90s (anhand Kopfplattendetails datiert)
- Body: Mahagoni mit Maple-Cap, mehrlagige Bindung
- Gewicht: unter 4 kg – außergewöhnlich leicht für dieses Modell
- Finish: Black Beauty, Hochglanz
- Griffbrett: Dunkles Griffbrett mit Block-Inlays
- Pickguard: Mirror-Pickguard
- Pickup Hals: Original Gibson 496R „Hot Ceramic“ Humbucker
- Pickup Steg: Früher, in Japan gewickelter Seymour Duncan („MJ wound“)
- Potentiometer: CTS
- Verkabelung: Braided Wire
- Mechaniken: Grover
- Tailpiece: Aluminium Stop-Tailpiece
- Zustand: Gebraucht – Top-Zustand, spielfertig eingestellt
- Die Gitarre wird incl. Case ausgeliefert.
Für wen ist diese Gitarre?
- Für MIJ-Kenner und Sammler, die wissen, dass Burny in einer Reihe mit Tokai und Greco steht – und ein seltenes John-Sykes-Modell suchen
- Für Spieler, die einen original Gibson 496R Humbucker wollen – einen hochwertigen Hot-Ceramic-Pickup speziell für die Hals-Position, in einem Instrument, das diesen Charakter verdient
- Für alle, die eine leichte Les-Paul-Custom mit unter 4 kg suchen – ohne Kompromisse beim vollen, satten Singlecut-Ton
- Für Gitarristen, die eine bereits hochwertig aufgewertete Gitarre wollen – CTS Potis, Braided Wire, Grover Tuner, Alu-Tailpiece, alles bereits verbaut
- Für Rock- und Metal-Spieler, die genau den Ton suchen, für den John Sykes bekannt ist

Gebrauchte Instrumente bei LKG Guitars
LKG Guitars prüft jedes Gebrauchtinstrument persönlich – Ludwig Klingelhöfer steht hinter jedem Instrument, das er verkauft. Alle Gebrauchtgitarren: Gebrauchte Gitarren bei LKG Guitars
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Häufige Fragen zur Burny John Sykes LPC (FAQ)
Was ist Burny und wie seriös ist die Marke?
Burny ist die Gibson-Replika-Marke von Fernandes, seit 1969 in Japan ansässig. Zusammen mit Tokai und Greco gilt Burny als einer der drei führenden Hersteller der legendären japanischen „Lawsuit-Era“-Replikas – bekannt für Verarbeitungsqualität, die teils über dem Niveau zeitgenössischer Original-Gibsons der 80er/90er lag.
Was ist ein Gibson 496R Pickup?
Der 496R ist ein „Hot Ceramic“ Humbucker, den Gibson in den 70er Jahren speziell für die Hals-Position entwickelte – als Antwort auf die wachsende Nachfrage nach kraftvolleren Pickups im aufkommenden Hard Rock und Heavy Metal. Mit starkem Keramikmagnet liefert er hohes Sustain und Durchsetzungskraft, dabei klar definiert und ohne zu vermatschen – Leads bekommen eine bissige, bluesige Kante. Vierleiter-Verkabelung ermöglicht Serien-, Parallel- oder Coil-Split-Betrieb.
Was bedeutet „MJ wound“ bei Seymour Duncan Pickups?
MJ steht für „Made in Japan“ – eine frühe Produktionsära von Seymour Duncan, bevor die Fertigung komplett in die USA verlagert wurde. Diese frühen, in Japan gewickelten Pickups gelten unter Kennern als eigenständige, gesuchte Klangkomponenten mit eigenem Charakter.
Wie wurde das Baujahr bestimmt?
Burny/Fernandes-Instrumente dieser Ära hatten keine durchgängige Seriennummerierung wie Gibson. Das Baujahr wird daher anhand von Kopfplattendetails – Logo-Stil, Headstock-Form – auf die frühen 90er Jahre eingeordnet.
Warum ist diese Gitarre so leicht?
Mit unter 4 kg liegt dieses Exemplar deutlich unter dem Durchschnittsgewicht vergleichbarer Les-Paul-Custom-Modelle, die häufig 4,3 kg und mehr wiegen. Eine willkommene Seltenheit für Spieler, die den vollen Singlecut-Ton ohne das übliche Gewicht wollen.
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